Die Familie der Vaishnavas

(Kadamba Kanana Swami, 21.12.2010, Cape Town, Südafrika, Vortrag)

Die Familie der Vaishnavas ist auf die eine oder andere Weise unser Rückhalt. Prabhupada hat diese Bewegung zu einer sehr persönlichen gemacht. Am Anfang bemerken wir nicht wie wichtig Beziehungen sind, weil wir nicht daran gewöhnt sind. In der materiellen Welt, wenn eine Beziehung nicht funktioniert, bricht man sie einfach ab und probiert eine andere aus… dann wieder eine andere und noch eine andere.

Ich spreche hier nicht nur von Freundschaften. In der materiellen Welt kamen und gingen so viele Freunde in unserem Leben, aber spirituelle Beziehungen sind ganz anders. Spirituelle Freundschaften sind anders, weil Gottgeweihte sehr selten sind. Deshalb sind Gottgeweihte kostbar und die Beziehung mit einem Gottgeweihten ist kostbar, und wenn diese einmal zerbrochen ist, ist es schwierig sie wiederherzustellen; es ist nicht so wie mit einem zerbrochenen Gefäß, das wieder zusammengeklebt werden kann.

Deshalb können wir uns mit Gottgeweihten nicht einfach die Mentalität erlauben, dass wir, wenn es nicht funktioniert, den einen loswerden und uns einen anderen zulegen, weil der Tag kommen wird, an dem wir alle Gottgeweihte brauchen werden. Der Tag wird kommen, an dem wir sehr abhängig von den Gottgeweihten sein werden, weil die Vaishnavas uns in unserem spirituellen Leben erhalten und es ohne sie so schwierig wird. Der Tag wird kommen, an dem all unser oberflächliches Verhalten in unseren Beziehungen verschwinden muss, weil uns das nicht erhalten kann, […]. Wie man so schön sagt: „Früher oder später kommt doch alles raus.“ Das heißt, dass es früher oder später echt werden muss.

Am Anfang kann man vielleicht noch eine Shakespearesche Aufführung vom Krishna-Bewusstsein geben, aber ab einem gewissen Punkt brauchen wir aufrichtige Beziehungen und aufrichtige Freundschaften. Das ist sehr wichtig. Deshalb müssen wir sehr darauf bedacht sein sicherzustellen, dass wir unangenehme Austäusche zwischen Gottgeweihten vermeiden, selbst um des Dienstes willen. Manchmal mag es notwendig sein, wenn ein Gottgeweihter etwas nicht richtig macht, dass man ihn korrigieren muss. Manchmal müssen wir jemanden schelten, aber das ist ein unglückseliger Umstand, weil wir im Verlauf dessen eine Beziehung zerbrechen können.

Dies ist nur ein Gedanke, der mir in den Sinn kommt: Freundschaft unter Vaishnavas. […]

[Originaltext]

(„[…]“ bezeichnet Textstellen, die ich ausgelassen habe, weil ich keine adäquate Übersetzung finden konnte.)

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