Ein Tropfen Barmherzigkeit

(Kadamba Kanana Swami, Oktober 2013, Melbourne, Australien, Srimad Bhagavatam 2.3.12)

Einmal war Krishna gerade dabei festzusetzen, dass Er der Höchste Herr war und dass all die verschiedenen Inkarnationen des Herrn in Ihm waren. Sodann sagten die gopis: „Wenn Du der Ursprung aller Inkarnationen bist, dann bedeutet das, dass Lord Ramachandra auch hier ist. Lord Ramachandra hatte eine Armee von Affen, die eine Brücke über den Ozean baute. Wir haben Affen hier, wir haben ein Gewässer. Kannst Du dann bitte eine Brücke für uns bauen?“

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Die Familie der Vaishnavas

(Kadamba Kanana Swami, 21.12.2010, Cape Town, Südafrika, Vortrag)

Die Familie der Vaishnavas ist auf die eine oder andere Weise unser Rückhalt. Prabhupada hat diese Bewegung zu einer sehr persönlichen gemacht. Am Anfang bemerken wir nicht wie wichtig Beziehungen sind, weil wir nicht daran gewöhnt sind. In der materiellen Welt, wenn eine Beziehung nicht funktioniert, bricht man sie einfach ab und probiert eine andere aus… dann wieder eine andere und noch eine andere.

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Ein Augenblick der Wahrheit

(Kadamba Kanana Swami, Oktober 2014, Mayapura, Indien, Siksastakam Seminar: Verse 1+2, Teil 1)

Tatsächlich ist der Vorgang der Verherrlichung Krishnas durch Seinen Namen unser Weg der Läuterung. Nun, wir bereiten uns auf das Chanten vor und der erste Grund warum wir chanten ist Läuterung, sei es beim kirtan oder bei der japa. Bei der japa sind wir bloßgestellt, weil wir bei der japa allein sind. Wenn man beim kirtan ist, kann man vom kirtan so mitgerissen werden, dass man denkt man befände sich kurz vor bhava. Wenn man dann japa chantet, wird einem klar, dass man ein völliger Neuling ist, dass man überhaupt keinen Geschmack am Namen hat, weil man während der japa allein mit dem Namen ist und man keine Hilfe durch die Musik hat, keine Hilfe von all den singenden Stimmen uns mitzutragen…

[Originaltext]

Demut

(Kadamba Kanana Swami, Oktober 2014, Mayapura, Indien, Siksastakam Seminar: Verse 3+4, Teil 2)

Demut ist unser heutiges Hauptthema. Ich habe darüber nachgedacht, dass Demut auch andere Eigenschaften mit einbezieht. Zum Beispiel schließt Demut auch Vergebung mit ein, weil wenn man nicht verzeihen kann, dann steht es außer Frage demütig zu sein. Vergebung entsteht, wenn wir uns selbst nicht so wichtig nehmen. Wenn wir sehr wichtig sind, können wir nicht verzeihen: „Wie konntest du mir das nur antun? DU hast MIR das angetan! Ich werde dir das niemals verzeihen!“ Eine fehlerhafte Vorstellung vom Selbst geht mit dem Mangel an Vergebung einher. Ich sehe also Vergebung als eine Eigenschaft von Demut an.

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Die Ausnahme sein

(Kadamba Kanana Swami, 12. Juni 2015, Bhaktivedanta Manor, Großbritannien, Srimad Bhagavatam 9.18.40)

Wenn wir den Tempel betrachten, wir sind hier im Bhaktivedanta Manor, können wir sehen, dass all die Altargestalten, Radha-Gokulananda, Sita-Rama-Lakshman-Hanuman, Gaura-Nitai, transzendental sind. Dieser Tempel ist so sehr Prabhubadas Hauptsitz in Europa. Er ist so sehr mit Srila Prabhupada verbunden. Prabhupada hat auf der Wiese gesessen und dadurch ist die Wiese sozusagen zu einem Pilgerort geworden. Auf diese Weise ist der Manor so transzendental.

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Das ist Krischna!

(Kadamba Kanana Swami, 5. Oktober 2014, Sydney, Australien, Vortrag beim Sonntagsfest)

Wer kann Krischna verstehen? Wer kann verstehen, dass sich hinter all diesen unbegrenzten Energien eine Persönlichkeit befindet? Wer kann verstehen, dass es nicht nur ein Universum, sondern viele Universen gibt und dass all diese Universen vom Höchsten Herrn ausgehen? Wer kann verstehen, dass Krishna unbegrenzte Eigenschaften besitzt? Obwohl er eine Person ist, ist er keineswegs begrenzt, vielmehr finden seine Eigenschaften kein Ende. Der Gottgeweihte verbringt eine Ewigkeit damit diese Eigenschaften von Krischna zu erforschen, sie zu entdecken und von ihnen belebt zu werden. Alle Eigenschaften von Krischna sind wunderbar und geben einem so viel Inspiration. Wunderbarer Krischna. Weiterlesen

Dienst an die Gottgeweihten

(Kadamba Kanana Swami, 1.12.2014, Mayapur, Indien, Srimad Bhagavatam 6.1.50)

Frage: In gewissem Maße mögen wir reine Gottgeweihte werden wollen, aber wie können wir diesen Wunsch verfestigen?

Antwort: Srila Prabhupada erklärt, dass alles von Geschmack angetrieben wird, weil es sehr schwierig ist irgendetwas zu tun, wenn kein Geschmack vorhanden ist. Srimad Bhagavatam 1.2.16 sagt: śuśrūṣoḥ śraddadhānasya vāsudeva-kathā-ruciḥ syān mahat-sevayā viprāḥ puṇya-tīrtha-niṣevaṇāt

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Ich bin ein Träumer

(Kadamba Kanana Swami, 17. September 2014, Cape Town, Südafrika,  Vortrag bei der BYS (Bhakti Yoga Society (Universitätsprogramm)) zum Thema Führungskraft und Mitgefühl)

Ich bin älter als ihr alle, ich habe also einige alte Lieder in meinem Kopf. John Lennon ist immer noch in meinem Kopf: „Du magst sagen, dass ich ein Träumer sei, aber ich bin nicht der einzige.“ Das stimmt.

Wir brauchen Träume in dieser Welt. Wir brauchen Leute, die Idealismus haben und sagen: „Wir werden etwas anderes tun. Wir werden auf jeden Fall versuchen es zu machen, trotz des Systems.“ Weiterlesen

Sich Krischna nähern

(Kadamba Kanana Swami, 26. September 2014, Durban, Südafrika, Hausprogramm)

Selbst wenn wir keine großartigen Voraussetzungen haben, werden wir, wenn wir Glück haben, mit einem bedeutenden Geweihten des Herrn in Kontakt kommen, und dies wird in unserem Herzen einen Wunsch erwecken, Krischna zu dienen. Jemand, der diesen Wunsch hat, dem Herrn zu dienen, ist sehr vom Glück begünstigt. Warum? Weil der Dienst zu Krischna das wahre Ziel im Leben ist, weil die Früchte dieses Dienstes ewig sind. Weiterlesen