Ein Tropfen Barmherzigkeit

(Kadamba Kanana Swami, Oktober 2013, Melbourne, Australien, Srimad Bhagavatam 2.3.12)

Einmal war Krishna gerade dabei festzusetzen, dass Er der Höchste Herr war und dass all die verschiedenen Inkarnationen des Herrn in Ihm waren. Sodann sagten die gopis: „Wenn Du der Ursprung aller Inkarnationen bist, dann bedeutet das, dass Lord Ramachandra auch hier ist. Lord Ramachandra hatte eine Armee von Affen, die eine Brücke über den Ozean baute. Wir haben Affen hier, wir haben ein Gewässer. Kannst Du dann bitte eine Brücke für uns bauen?“

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Der Tag des Jüngsten Gerichts

(Kadamba Kanana Swami, 2009, Bhaktivedanta Manor, Großbritannien)

Am Ende unseres Lebens wird unser Dienst beurteilt werden. Wichtiger jedoch ist der Dienst unseres spirituellen Meisters, der Krischna bittet: „Bitte akzeptieren ihn. Er hat nicht gut abgeschnitten, aber akzeptiere ihn trotzdem.“ So funktioniert es eigentlich. Weiterlesen

Bleib’ bei der Wahrheit!

(Kadamba Kanana Swami, September 2013, Cape Town, Südafrika, Bhagavad-gita 9.9)

Krischna ist voller Liebe und voller Güte. Wir sind zu sehr auf die Realität unseres Körpers fixiert, auf dieses Leben, welches wir gerade führen. Krischna hingegen ist nicht illusioniert durch die materiellen Formen. Krischna sieht die Seele. Er ist interessiert an dem Dienst, den die Seele dargebracht hat, weil dies tatsächlich eine glückselige Tätigkeit ist. Alles andere ist niemals glückselig. Jedwede materielle Tätigkeit ist nie und nimmer glückselig. Manchmal hoffen wir, dass es doch so sein wird. Wir hoffen, dass die materielle Energie unsere Wünsche erfüllen wird und sobald ein wenig Freude auftritt sagen wir: „Ja, ja, ja. Jetzt bin ich glücklich. Jetzt bin ich so glücklich.“
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Die Barmherzigkeit von Vrindavan

(Kadamba Kanana Swami, 8. Juni 2014, Stockholm, Schweden, Srimad Bhagavatam 1.5.14)

Was tun wir in Vrindavan, wenn wir dorthin reisen, um mehr von Krischnas Barmherzigkeit zu bekommen? Hören, chanten und Dienst sind die Schlüsselelemente. Hören, chanten, sich erinnern und Krischna dienen, auf die eine oder andere Weise. Wenn wir in Vrindavan sind, ist es unsere wichtigste Aufgabe über Krischna zu chanten und zu hören. Das ist die Hauptsache im heiligen dham. Hören, chanten, sich erinnern und Dienst, so wie wir es hier tun (weit weg von Vrindavan), aber der einzige Unterschied es dort zu tun ist, dass es dort einfacher ist, weil die Umgebung so transzendental ist und die Kultur so transzendental ist. Weiterlesen

Rettung des Gefreiten Junkie

(Kadamba Kanana Swami, 20. Juni 2014, Stockholm, Schweden, Caitanya Caritamrta Madhya-lila 22.75)

Manchmal ist es schön sich an diese Art magischer Abkürzung in Form des Austeilens von Barmherzigkeit zu erinnern. Es ist erstaunlich was für Barmherzigkeit man geben kann. Ich erzähle manchmal die Geschichte wie ich in den Niederlanden war und ich ein Programm in Rotterdam geben und wir mit dem Bus fahren mussten. Ich wartete mit einem Gottgeweihten auf den Bus, einen neuen Gottgeweihten, und gerade dann, wisst ihr, kommt ein Junkie vorbei. Es wimmelt dort vor Junkies. Dieser Junkie kommt also zu uns und er will etwas Geld, ihr wisst was ich meine, und ich gab nichts, weil, nun, wenn man den Junkies was gibt… Weiterlesen

Dreimal ums Universum herum

(Kadamba Kanana Swami, 21. Mai 2014, Prag, Tschechische Republik, Vortrag im Govindas)

Wußtet ihr, dass ein Tulasiblatt den gleichen Nutzen besitzt wie alle heiligen Orte im Universum? Jeden Morgen machen wir im Tempel eine Umkreisung, wir gehen um Tulasi herum. Das bedeutet, dass wir bei jeder Umkreisung alle heiligen Orte im Universum umkreisen. „Diesen Morgen bin ich dreimal um das Universum herum gegangen.“

Wieviel Barmherzigkeit ist da? Wieviel Barmherzigkeit gibt Krischna all den Gottgeweihten? Das beschäftigt mich heute. Ich denke darüber nach, dass Krischna so verfügbar für uns alle ist. Aber die meiste Barmherzigkeit liegt in Seinem Namen, weil Er in Seinem Namen vollkommen anwesend ist – sofort.

[Originaltext von Amrtavani d.d.]

Dienst über unsere Lebzeiten hinaus

(Kadamba Kanana Swami, 22. Juni 2014, Bhaktivedanta Manor, England, Caitanya Caritamrta Adi-lila 8.63-66)

Im Hari Bhakti Vilasa wird erwähnt, dass, wenn man die Verehrung einer Bildgestalt aufnimmt, man die Bildgestalt nicht nur zu seinen Lebzeiten auf sehr schöne Weise verehren sollte, sondern dass man auch dafür verantwortlich ist sicherzustellen, dass die seva puja über seine Lebzeiten hinaus fortgesetzt wird. Wir sehen also, dass es eine große Verantwortung ist eine Bildgestalt zu verehren.

Krischna ist sehr gütig, wenn Er Sich Selbst in Seiner Form als Bildgestalt offenbart. Krischna kommt hinunter von der spirituellen Welt in die entsprechende Form und offenbart Sich dort. Wenn Krischna Sich Selbst in der Form der Bildgestalt manifestiert, ist die spirituelle Welt auch offenbar. In gewisser Hinsicht kann man daher sagen, dass unsere Tempel nicht verschieden von Vrindavan sind, weil, wo auch immer Krischna ist, die spirituelle Welt auch offenbar ist. Das ist das Wesen Krischnas. Weiterlesen