Die Familie der Vaishnavas

(Kadamba Kanana Swami, 21.12.2010, Cape Town, Südafrika, Vortrag)

Die Familie der Vaishnavas ist auf die eine oder andere Weise unser Rückhalt. Prabhupada hat diese Bewegung zu einer sehr persönlichen gemacht. Am Anfang bemerken wir nicht wie wichtig Beziehungen sind, weil wir nicht daran gewöhnt sind. In der materiellen Welt, wenn eine Beziehung nicht funktioniert, bricht man sie einfach ab und probiert eine andere aus… dann wieder eine andere und noch eine andere.

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September 2014 in Südafrika

11. bis 14. September 2014 in/nahe Johannesburg

Am 10. September machte sich Kadamba Kanana Swami von Sridhama Mayapura, Indien, auf nach Südafrika. Er begann seine Reise am 12.9. im Gebiet von Johannesburg mit einem Programm an der Universität von Johannesburg, welches von der universitätseigenen „Bhakti Yoga Society“ veranstaltet wurde, gefolgt von einem Hausprogramm in Randburg und einem Programm im neuerworbenem Zentrum in Midrand. Weiterlesen

Ich bin ein Träumer

(Kadamba Kanana Swami, 17. September 2014, Cape Town, Südafrika,  Vortrag bei der BYS (Bhakti Yoga Society (Universitätsprogramm)) zum Thema Führungskraft und Mitgefühl)

Ich bin älter als ihr alle, ich habe also einige alte Lieder in meinem Kopf. John Lennon ist immer noch in meinem Kopf: „Du magst sagen, dass ich ein Träumer sei, aber ich bin nicht der einzige.“ Das stimmt.

Wir brauchen Träume in dieser Welt. Wir brauchen Leute, die Idealismus haben und sagen: „Wir werden etwas anderes tun. Wir werden auf jeden Fall versuchen es zu machen, trotz des Systems.“ Weiterlesen

Bleib’ bei der Wahrheit!

(Kadamba Kanana Swami, September 2013, Cape Town, Südafrika, Bhagavad-gita 9.9)

Krischna ist voller Liebe und voller Güte. Wir sind zu sehr auf die Realität unseres Körpers fixiert, auf dieses Leben, welches wir gerade führen. Krischna hingegen ist nicht illusioniert durch die materiellen Formen. Krischna sieht die Seele. Er ist interessiert an dem Dienst, den die Seele dargebracht hat, weil dies tatsächlich eine glückselige Tätigkeit ist. Alles andere ist niemals glückselig. Jedwede materielle Tätigkeit ist nie und nimmer glückselig. Manchmal hoffen wir, dass es doch so sein wird. Wir hoffen, dass die materielle Energie unsere Wünsche erfüllen wird und sobald ein wenig Freude auftritt sagen wir: „Ja, ja, ja. Jetzt bin ich glücklich. Jetzt bin ich so glücklich.“
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Sich bewähren

(Kadamba Kanana Swami, 11. April 2014, Cape Town, Südafrika, Vortrag bei einem Hausprogramm)

Das Gewicht der Zeit ist das schwerste aller Gewichte. Es bedarf einer sehr großen Bemühung, die Reinheitsstandards im Laufe der Zeit aufrechtzuerhalten. In Wirklichkeit bedarf es mehr und mehr Bemühen. In der materiellen Welt sind die Dinge am Anfang schwierig und dann wird man mehr und mehr ein Experte. Aber im spirituellen Leben verwirklichen wir im Laufe der Zeit, dass wir mehr und mehr abhängig sind von Krischna und Seiner Barmherzigkeit… dass wir uns darum bemühen müssen und dass wir uns mehr vertiefen müssen in unserer Erinnerung, in unserer Meditation. Weiterlesen

Freundschaften aufbauen

(Kadamba Kanana Swami, 11. April 2014, Cape Town, Südafrika, Vortrag bei einem Hausprogramm)

In einem kleinen Tempel mit überwiegend Gemeindemitgliedern, d.h. Gottgeweihte, die ein Leben außerhalb des Tempels führen und die begrenzte Zeit und Energie haben, denke ich, sollten wir die gemeinsam verbrachte Zeit wertschätzen und Beziehungen aufrechterhalten, weil wir, besonderes bei Gemeindetreffen, mehr denn je, Freundschaft brauchen. Wisst ihr, es ist wie, wenn man eine kleine militärische Armee im Tempel leben hat und alle sind auf einer Mission, selbst wenn es solche Freundschaft nicht gibt, sind doch alle zusammen auf der gleichen Mission. Aber wenn man diese Art von treibender Energie nicht hat, dann ist Freundschaft der einzige Grund zusammen zu kommen. Das ist also eine große Herausforderung, aber ich denke, das ist der Schlüssel. Weiterlesen

Lektionen aus dem Leben

(Kadamba Kanana Swami, 11. April 2014, Cape Town, Südafrika, Vortrag beim Hausprogramm)

Ich habe ein Zitat von einem deutschen Philosophen gelesen, welches ich mochte, und er sagte: „Wenn ein alter Mann mehr zu tun hat als ein junger Mann.“ Das war interessant, weil man denken würde es sei umgekehrt, dass man kürzer tritt wenn man älter wird. Ich würde nein sagen, da der alte Mann mehr zu tun hat als der junge Mann, weil ihm die Zeit davon läuft. Folglich kann er nicht mehr herumspielen, er muss wirklich etwas tun, und wenn jemand so gelebt hat, dann war es Srila Prabhupada. Ein alter Mann muss mehr tun als ein junger Mann, und er tat dies in seinem hohen Alter. Er brachte alles zusammen, die Früchte eines ganzen Lebens, weil ein alter Mann dies tun kann. Was kann ein junger Mann schon tun? In jener Hinsicht kann er so viele Dinge ausprobieren. Er kann hierhin und dorthin rennen, aber er hat zu vielen Dingen keinen Zugang. Aber nach einem ganzen Leben hat man Zugang zu so vielen Dingen. Weiterlesen