Prabhupadas Gebet zu Krischna-Balarama

(Kadamba Kanana Swami, 5. August 2012, Stockholm, Schweden, Vortrag: Lord Balaramas Erscheinungstag)

Srila Prabhupada hatte Bildgestalten auf der ganzen Welt installiert. Jedes Mal war Krischna da; Krischna offenbarte Sich und Prabhupada nahm es wahr. Aber während der Installation von Krischna-Balarama zu Ramnavami in Vrindavana, war Srila Prabhupada so ekstatisch, dass er persönlich die arati darbrachte und so von Glück überwältigt wurde, weil dies der endgültige Sieg war – eine Zeit des Erfolges, da er von seiner Mission zurückgekehrt war.

Während jener ersten arati strahlte Prabhupada einfach. Er drehte sich herum zur Menschenmenge… er hatte nicht einmal die arati beendet… nie das Muschelhorn geblasen… er begann einfach zur Menschenmenge zu predigen, indem er die Herrlichkeiten von Krischna und Balarama beschrieb. Man kann sagen, dass Srila Prabhupada ganz aus dem Häuschen war. Weiterlesen

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Die Barmherzigkeit von Vrindavan

(Kadamba Kanana Swami, 8. Juni 2014, Stockholm, Schweden, Srimad Bhagavatam 1.5.14)

Was tun wir in Vrindavan, wenn wir dorthin reisen, um mehr von Krischnas Barmherzigkeit zu bekommen? Hören, chanten und Dienst sind die Schlüsselelemente. Hören, chanten, sich erinnern und Krischna dienen, auf die eine oder andere Weise. Wenn wir in Vrindavan sind, ist es unsere wichtigste Aufgabe über Krischna zu chanten und zu hören. Das ist die Hauptsache im heiligen dham. Hören, chanten, sich erinnern und Dienst, so wie wir es hier tun (weit weg von Vrindavan), aber der einzige Unterschied es dort zu tun ist, dass es dort einfacher ist, weil die Umgebung so transzendental ist und die Kultur so transzendental ist. Weiterlesen

Schwimm’ drauf zu!

(Kadamba Kanana Swami, 20. Juni 2014, Stockholm, Schweden, Caitanya Caritamrta Madhya-lila 22.75)

Sadhana-bhakti ist wie die Ganga. Wenn wir in Mayapur ein Bad nehmen, in der Ganga, dann bewegt sich das Wasser in Ufernähe kaum, es ist langsam. Wenn man sich im Wasser bewegen will, dann muss man mittels eigener Kraft schwimmen. Aber wenn man ein bisschen weiter hinaus geht, muss man nicht mittels eigener Kraft schwimmen. Die Strömung wird einen einfach erfassen, richtig, und einen einfach mit sich tragen. Weiterlesen

Rettung des Gefreiten Junkie

(Kadamba Kanana Swami, 20. Juni 2014, Stockholm, Schweden, Caitanya Caritamrta Madhya-lila 22.75)

Manchmal ist es schön sich an diese Art magischer Abkürzung in Form des Austeilens von Barmherzigkeit zu erinnern. Es ist erstaunlich was für Barmherzigkeit man geben kann. Ich erzähle manchmal die Geschichte wie ich in den Niederlanden war und ich ein Programm in Rotterdam geben und wir mit dem Bus fahren mussten. Ich wartete mit einem Gottgeweihten auf den Bus, einen neuen Gottgeweihten, und gerade dann, wisst ihr, kommt ein Junkie vorbei. Es wimmelt dort vor Junkies. Dieser Junkie kommt also zu uns und er will etwas Geld, ihr wisst was ich meine, und ich gab nichts, weil, nun, wenn man den Junkies was gibt… Weiterlesen

Der einsame Vaishnava

(Kadamba Kanana Swami, 8. Juni 2014, Stockholm, Schweden, Srimad Bhagavatam 2.5.14)

Bevor ich zum Krischna-Bewußtsein kam, pflegte ich zu denken, dass ich jetzt einer Bewegung von sehr gleichgesinnten Leuten beitreten würde und dass ich sehr intime Freundschaft empfinden würde. Anschließend war ich schockiert zu sehen, dass die Person, die ich aufgrund ihrer Ansichten ziemlich verabscheute, auch beigetreten war. (Gelächter)

Ich dachte: „Wie ist dies möglich? Nicht dieser Typ. Wie ist das möglich, dass er ein Gottgeweihter geworden ist?“ Nun, aufgrund der universalen Natur des Krischna-Bewußtseins, können Leute aller Art, aller sozialen Schichten, selbst gegensätzlicher Weltanschauungen der Bewegung für Krischna-Bewußtsein beitreten, und deshalb ist es nicht immer einfach jene Art von intimer Freundschaft mit jedem zu haben. Wir haben sie einfach nicht. Weiterlesen

Stockholm, Juni 2014 – Teil 3

Der 20. Juni war ein großer Tag in Schweden, da das Land Mittsommer gefeiert hat. Für Maharaja war es auch ein besonderer Tag, da er eine Pause vom Schreiben gemacht hat und den Tag der Gemeinschaft mit Gottgeweihten widmete. Ganz oben auf der Liste stand das Schülertreffen. Ungefähr acht Schüler kamen im Hause von Ananta prabhu in Stockholm zusammen, wo sie einige Stunden mit Maharaja, mit ungezwungenen Gesprächen und einem kurzen kirtan, verbrachten. Es war ein sehr persönliches Zusammensein, ohne die Kameras und Aufnahmegeräte der mehr öffentlichen Programme. Nach einem leichten Mittagessen machten sich alle auf den Weg nach New Brahmakund, einem Wohnhaus in dem nur Gottgeweihte wohnen. Viele Gottgeweihte kamen im Tempel, der in der Tiefparterre gelegen ist, für einen kirtan und einen wunderbaren Vortrag, über die Wichtigkeit Krischna-Bewußtsein zu teilen, besonders wenn der eigene sadhana sehr trocken wird, zusammen. Weiterlesen

Der Dienst des Mayavadis

(Kadamba Kanana Swami, 8. Juni 2014, Stockholm, Schweden, Srimad Bhagavatam 2.5.14)

Im Grunde erinnert uns alles an Krischna und die Anhaftung an Krischna wird sehr tiefgründig. An dieser Stelle wird Philosophie lebendig. Was ist der Zweck von Philosophie ohne Anhaftung? Was soll das nützen? Es ist schön zu verstehen, dass Krischna hinter allem steckt. Wissen hilft uns gewissermaßen den Sinn des Lebens zu erkennen. Es hat wirklich keinen Zweck so angehaftet zu werden an materielle Dinge.

Ohne Anhaftung an Krischna bleibt die wahre Bedeutung von Philosophie unerschlossen. Deshalb macht Anhaftung an Krischna den entscheidenden Unterschied aus. Das ist der Schlüssel. Anhaftung an Krischna ist der Schlüssel, der die Realität verändert. Wenn wir diese Welt aus Anhaftung an Krischna heraus betrachten, sehen wir unzählige Möglichkeiten um Krischna zu lobpreisen. Solch schöne Blumen… für Krischna. Alles. Somit ist es wirklich Anhaftung an Krischna, die unsere Sichtweise automatisch verändern wird. Weiterlesen